SwarmCubes

Q202 Atelierrundgang 2012, Wien 20.-22. April 2012
© Fotos André Höschele

„In jedem Stadium entsteht die Welt, die wir wahrnehmen, durch »Emergenz«. Das heißt durch den Prozeß, bei dem beträchtliche Aggregationen von Materie spontan Eigenschaften entwickeln können, die für die einfacheren Einheiten, aus denen sie bestehen, keine Bedeutung haben. – Eine Zelle ist noch kein Tiger. Ebensowenig ist ein einzelnes Goldatom gelb und glänzend.“ (Philip W. Anderson)

Ein dreidimensionaler Würfel aus Licht, der sich in ständiger Wandlung von Helligkeit, Zeit und Rhythmus befindet. Über einen Lautsprecher und einem Mikrophon, der “Kommunikationsebene” kann er Töne und einfache Melodien von sich geben und auch darauf reagieren. Ein einzelner Swarm Cube ist fremdgesteuert, d.h. wir “Erbauer” können mittels Computer oder Handy den Cube kontrollieren und ihm Verhaltensinstruktionen geben. In einem Kollektiv von SWARMCUBES jedoch entwickelt sich ein emergentes System, ein Prozess autonomer Kommunikation und Lichtbewegungen. Je größer die Anzahl der Swarm Cubes desto einzigartiger wird die kinetische Lichtskulptur, desto selbstorganisierter die Veränderung von Zuständen.

Anhang

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